VPG - Von Kopf bis Pfote auf Beute eingestellt
Unsere Hunde werden im VPG-Bereich gearbeitet.
Die Abkürzung VPG steht für "Vielseitigkeitsprüfung für Gebrauchshunde", früher auch unter dem irreführenden Oberbegriff "Schutzdienst" bekannt.
Um einem weit verbreiteten Vorurteil vorzubeugen: Es geht nicht um unkontrolliertes Beißen oder "Scharfmachen", vielmehr handelt es sich um einen Vielseitigkeitssport, der sich in drei gleichwertige Abteilungen gliedert:
Fährte (Abteilung A)
Unterordnung (Abteilung B)
Schutzdienst (Abteilung C)
Diskussionen entfacht letzterer: Der Schutzdienst! Wieso überhaupt Schutzdienst?
Die Arbeit bereitet unseren Hunden großen Spaß und lastet sie aus! Außerdem bedeutet Schutzdienst Gehorsam, auch unter höchster trieblicher Belastung. Dieses Ziel erreicht man nur mit einem konsequenten, regelmäßigen Training auf einem geeigneten Hundeplatz. Hier sind wir beim Knackpunkt: der geeignete Hundeplatz! Sollten Sie ein Neuling auf dem Gebiet sein und einen guten Hundeplatz suchen, so nehmen Sie sich die Zeit und schauen Sie sich die Arbeit auf verschiedenen Plätzen an. Beobachten Sie die Personen vor und hinter dem Hund und lassen Sie Ihren Verstand und Ihr Gefühl entscheiden. Kriterien wie z. B. ein zu langer Anfahrtsweg etc. sollten nicht ausschlaggebend sein. Wir haben gut eine handvoll Hundeplätze hinter uns bis wir "ankamen" und nehmen nun wöchentlich eine Fahrtstrecke von ca. 300 km auf uns:-) Ja, die VPG-Ausbildung ist anspruchsvoll, zeitaufwendig und VIELSEITIG.
Ein gut ausgebildeter Hund (und Hundeführer) fällt in der Öffentlichkeit nicht negativ auf
Der Schutzdienst selbst wird (auf einem seriösen Platz) über den natürlich angeborenen Beutetrieb aufgebaut, der Hund wird auf den Schutzarm des Helfers (Figurant) konditioniert. Durch eine vernünftige und zielgerichtete Ausbildung erhält man einen gut gehorchenden Hund, der in jeder Situation lenkbar ist. Zur Gefahr wird ein Hund nur dann, wenn er Triebe auslebt, die sein Führer nicht mehr kontrollieren kann! Deshalb ist auch nicht jeder Hund für den Schutzdienst geeignet: wesensschwache, unsichere oder gar aggressive Hunde kommen für diese Sportart nicht in Frage!
10 Goldene Regeln für Gebrauchshunde |
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Solltest Du auf den ersten sechs Metern der Fährte kein Futter gefunden haben: |
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Schone deine Nase: Benutze sie nur an den Winkeln! |
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Ignoriere Gegenstände die kleiner sind als ein Ziegelstein! |
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Führe NIE eine korrekte Grundstellung aus, sie erfreut nur den Hundeführer. |
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Vergiss nicht: die Gruppe ist nur zum Anpöbeln da! |
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Ignoriere das "Aus" beim Apportieren. Denke daran, das Holz gehört Dir! |
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Spare Deine Kraft, setze auf der Hürde auf! (Freisprung ist Breitensport) |
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Gehe direkt zum Helfer, ignoriere die anderen Verstecke, sie sind sowieso leer! |
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Setze im Versteck einen vollen Griff: Das imponiert! |
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Merke: lasse nie den Ärmel los, irgendwann muss er ihn Dir geben! |
Aktivitäten:
Juli 2011:
ADRK-Landesgruppenseminar (Unterordnung/Schutzdienst) mit Markus Maaser
März 2011:
Wochenend-Seminar "Aufbau von Junghunden in Unterordnung und Schutzdienst" mit Markus Maaser
November 2010:
Teilnahme an einem ADRK-Züchterseminar
Februar 2010:
Teilnahme an einem vom swhv durchgeführten Seminar zum Erwerb des Grundausbildungsscheins (GAS). Der GAS ist ein Teil des VDH-Sachkundenachweises.
Mai 2009:
Dreitägiges VPG-Seminar mit Armin Buschmann beim TCC Betschdorf (F)
Oktober 2008:
Großer Vortragsabend mit Prof. Ekard Lind in Zeiskam
Mai 2008
Fährtenseminar mit Bernd Föry bei der OG Römerberg
April 2008
Wochenendseminar "Leinenführigkeit" bei D.O.G.S. (Martin Rütter)